Textversion 

Herzlich willkommen!

Wir möchten Ihnen hier einige Abdichtungssysteme für Ihr Fenster zeigen, sowohl von Soudal als auch von Otto Chemie. Natürlich mit allen vorkommenden Materialien wie Bauschaum, Silikon, Dichtungsbänder, Pistolenschaum, Fugenband, Acryl.

Denn die fachgerechte Abdichtung der Anschlussfuge vom Fenster zum Baukörper bzw. zur Fassade sichert die Gebrauchstauglichkeit. Eine mangelhafte Abdichtung ist meist die Hauptursache von Bauschäden. Je nach Außenwandsystem ergeben sich unterschiedliche Anschlüsse zwischen Bauteil und Wand. Bei der üblichen Ausführung entsteht eine Fuge zwischen Außenwand und Rahmenkonstruktion, die sowohl außen als auch raumseitig gegen Feuchtigkeit abgedichtet werden muss. Es gibt keine allgemein gültige Lösung, wie eine Anschlussfuge gestaltet werden soll, da unterschiedliche Anschlüsse an Bauteile verschiedene Abdichtlösungen erfordern.

Planung und Ausführung der Anschlussfuge nach der EnEV

• Es sind bauphysikalisch und werkstoffspezifisch
aufeinander abgestimmte Materialkombinationen
für die abzudichtenden Fugen
einzusetzen (Bauschaum, Montageschaum, Silikon, Dichtungsbänder,
Pistolenschaum, Fugenband, Acryl), die alle Anforderungen umfassend
erfüllen (Quelle: Leitfaden zur Montage,
RAL-Gütegemeinschaft, IVD-Merkblatt Nr.9).

• Die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle wird
deshalb zukünftig als ein wesentliches Qualitätskriterium
bei der Bauabnahme gelten und
kann durch das Blower-Door-Messverfahren
überprüft werden.

• Eine luftdichte Abdichtung der Fensteranschlussfugen
auf der Raumseite, ausgeführt
nach den anerkannten Regeln der Technik,
dient zur weitgehenden Vermeidung des
Eindringens feuchter Raumluft in die Anschlussfuge
und leistet zusätzlich einen Beitrag zur
weiteren Einsparung von Heizenergie.

• Die baukonstruktiven Anschlussbedingungen
zwischen Fenster und Baukörper sind in der
Praxis sehr vielfältig, so dass es keine Universallösung
für Abdichtungen auf der Raumseite
und der Außenseite gibt.


Stand der Technik nach RAL-Montage-Richtlinien und IVD-Merkblatt Nr. 9

• Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen,
dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche,
einschließlich der Fuge, dauerhaft
luftundurchlässig entsprechend dem
Stand der Technik abgedichtet ist.

• Die anerkannten Regeln der Technik und
die Zielsetzung aus der EnEV §5 streben
vorrangig die weitere Senkung des Heizenergieverbrauchs
und die Verringerung
von Bauschäden an.

• Luftundichtheiten an Fugen stellen bauphysikalisch
immer noch eine erhebliche Schwachstelle
an Gebäuden dar und verursachen
teilweise schwer kontrollierbare Wärmeverluste
und Feuchtigkeitsschäden.

• Die Abdichtung der Anschlussfuge für Fenster
und Außentüren hat generell von der Raumseite
und der Außenseite zu erfolgen.

• Mit den RAL-Montage-Richtlinien „Innen
dichter als außen“ wird sichergestellt, dass
die in die Anschlussfuge eingedrungene
Feuchtigkeit kontrolliert nach außen abgeführt
werden kann.





________________________________________________________________________

Partnerseiten: dichtstoffhandel.de fugenschimmel.de